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Melkus RS 1000

September 25th, 2008 by admin

Der Melkus RS 1000 wurde auf Basis des Wartburg 353 vom Dresdner Rennfahrer Heinz Melkus entwickelt. Hierbei handelte es sich um ein zweisitziges Sportcoupé, welches zwischen 1969 und 1980 hergestellt wurde. Die Abkürzung RS steht für Rennsportwagen. Insgesamt wurden nur 101 Exemplare während der gesamten Produktionszeit gebaut.

Rahmen, Motor, Fahrwerk und Armaturen wurden vom Wartburg übernommen und überarbeitet. Neu waren ein geändertes Auspuffsystem, ein 5-Gang Getriebe und ein Dreifachvergaser. Mit Hilfe dieser Veränderungen konnte die Leistung der Straßenversion auf 70 PS (51 kW) verbessert werden. Mittig angeordnet war der 3 Zylinder Reihen Zweitaktmotor mit einer Größe von 992 ccm. Damit erreichte der Melkus eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h.

Melkus RS 2000

Die Rennversion war mit einem Sportvergaser ausgestattet und hatte eine Leistung von 100 PS (74 kW), damit erreichte dieses Modell eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 120 km/h. Man probierte sich auch an der Entwicklung eines Doppelmotors. Dabei sollten zwei Wartburg Motoren ihre Kraft auf die gemeinsame Kupplung übertragen. Da es bei der Realisierung der Synchronisation Schwierigkeiten gab, wurde dieser Motor nie zuende entwickelt.
Bei der Karosserie wurde in Vorderteil und Heck glasfaserverstärktes Polyester verwendet. Türen und Dach wurden aus Leichtmetall gefertigt, damit das Gewicht so gering wie möglich blieb. Die Sportversion wog 680 Kilo und die Straßenvariante 750 Kilo.
Der Kofferraum des Melkus war, wie üblich bei einem Sportwagen, sehr klein. Zudem war der Wagen sehr anfällig für Seitenwind. Der besondere optische Hingucker waren die damals sehr modernen, nach oben ausschwenkenden Flügeltüren.
Während die Wartezeit für einen Trabanten rund 10 Jahre betragen konnte, musste man auf einen Melkus nur ein halbes bis zwei Jahre warten. Jedoch war dieses Fahrzeug nur für Rennfahrer und ausgewählte DDR Bürger vorbehalten. Der Nachweis einer „rennsportlichen Tätigkeit“ war anfangs Pflicht, wurde nach einigen Jahren jedoch nicht mehr umgesetzt. Bei einem Preis von 30.000 Mark war dies auch gar nicht nötig, denn für die meisten DDR Bürger war dies unerschwinglich.

Im Jahr 2005 wurden zu Ehren von Heinz Melkus noch einmalig 15 Exemplare originalgetreu und in aufwendiger Handarbeit gefertigt. Es gab drei verschiedene Ausführungen (Serienausführung, Rennversion mit Straßenzulassung, Rennversion ohne Straßenzulassung), die preislich bei 48.500 Euro starteten.

Barkas

September 25th, 2008 by admin

Barkas war ein sächsischer Automobilhersteller, dessen hergestellte Fahrzeuge diesen Firmennamen trugen. Es handelte sich bei den Fahrzeugen um Nutzfahrzeuge, die zur Gattung der Kleintransporter gehörten.
Gegründet wurde das Unternehmen 1927 als Metallwerk im sächsischen Frankenberg. 1933 siedelte sich das Werk dann in Hainichen an, um die Produktion auszuweiten und die Herstellung von Kleintransportern zu beginnen. Im Jahr 1958 war dann die letzte Verlegung des Werkes nach Chemnitz und hieß ab da „VEB Barkas-Werke Karl-Marx-Stadt“.

Erst 1961 begann die Serienproduktion des Barkas Schnelltransporters B 1000, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Der Motor wurde vom Wartburg übernommen, es handelte sich um einen Dreizylinder Zweitakt-Motor mit ursprünglich 900 ccm. Damit hatte er eine Leistung von 43 PS. Einige Jahre später verbesserte sich die Leistung auf 46 PS, dank eines größeren Motors von 1000 ccm. Dieser war in der Mitte zwischen Fahrer- und Beifahrersitz eingebaut. Über eine abnehmbare innere Motorhaube und einen kleinen Deckel konnte man ihn erreichen.

Barkas B 1000

Folgende Ausführungen waren vom B 1000 erhältlich: Kastenwagen, Krankentransportwagen, Pritschenwagen, Kleinbus, Polizeifahrzeug, Militärfahrzeug, Kleinlöschfahrzeug und Sattelschlepper.
Durch die einfache Bauart war er robust und zuverlässig, was ihn als Nutzfahrzeug sehr beliebt und flexibel machte. Nur eine Serienausstattung wurde hergestellt, diese wurde dann stetig weiter verbessert. Bei Beginn der Produktion 1961 entsprach der B 1000 dem technischen und optischen Standard und konnte sich Konkurrenten wie dem VW Bus durchaus messen. Erst im Laufe der Jahre verlor in punkto Innovation und konnte mit der Zeit nicht mehr mit anderen vergleichbaren Fahrzeugen mithalten.

1989 wurde erstmals der Barkas B 1000-1 vorgestellt. Wie der Wartburg 1.3 hatte er einen Viertaktmotor mit 1272 ccm und schaffte damit eine Leistung von 58 PS. Im April 1991 wurde die Produktion jedoch bereits eingestellt. Insgesamt wurden nur 1.961 Fahrzeuge dieses Modells hergestell, obwohl er unter anderem durch den niedrigen Verbrauch und Geräuschpegel sehr beliebt war.

Skoda Octavia Kombi

September 24th, 2008 by admin

Der tschechische Automobilhersteller Skoda, der heute zu VW gehört, fertigte seit 1925 eine Reihe unterschiedlicher Fahrzeugtypen. Darunter auch eine Kleinwagenreihe, dessen Produktion in den 50er Jahren mit dem Skoda 440 begann. Eine Erweiterung dieses Modells war der Skoda 445, der über einen stärkeren Motor verfügte und 1959 in Skoda Octavia Super umbenannt wurde.
Dies war das Vorgängermodell des Skoda Octavia Kombis, der zwischen 1961 und 1971 gebaut wurde. Hergestellt wurde der Kombi in drei Generationen:

- der Typ 993C wurde nur 1961 hergestellt
- der Typ 703C wurde zwischen 1961 und 1969 gefertigt
- der Typ 704 war in den Jahren 1969 bis 1971 in Produktion.

Bis 1964 wurden die Fahrzeuge noch mit Frontmotor/ Heckantrieb angetrieben, erst 1964 stellte Skoda auf Heckmotoren um. Es handelte sich um einen 4 Zylinder Motor.
Der Octavia Kombi unterschied sich kaum von seinem Vorgänger. Der Hubraum war mit 1221 ccm genauso groß, wie beim Vorgängermodell. Die Leistung jedoch war mit 51 PS größer, wenn auch nur gering. Auch die Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h entsprach in etwa der des Octavia Supers. Auch die Größe der beiden Fahrzeuge war identisch.
Im Jahr 1971 wurde dann die Produktion des Octavia Kombis eingestellt, erst 1983 gab es ein vergleichbares Modell, die Serie Rapid 130/ 135/ 136. Der Name Octavia tauchte erst 1996 wieder in den Produktionsbetrieben auf. Hierbei handelte es sich nun allerdings um ein Modell der unteren Mittelklasse mit den Varianten Octavia I und Octavia II. Der frühere Octavia wird seit dem Jahr 2000 vom Modell Skoda Fabia ersetzt. Dieser ist ebenfalls in zwei Varianten erhältlich.

Skoda 440 (Skoda Octavia)

September 24th, 2008 by admin

Im Jahr 1925 kaufte der Konzern Skoda den böhmischen Automobilhersteller Laurin und Klement und setzte damit den Grundstein für das neue Unternehmen. Nach Kriegsende 1945 wurde der Konzern zwar ausgegliedert, der Firmenname jedoch blieb erhalten. Produktionsstandort war im tschechischen Mlada Boleslav.
Im Jahr 1955 begann die Produktion des Skoda 440, der auch unter dem Namen Spartak bekannt wurde. Beim 440 handelte es sich um einen Kleinwagen, dessen Vorgänger der 1101/ 1102 Tudor war. Dieser wurde zwischen 1946 und 1952 gebaut.
Der 440 war eine zweitürige Limousine, mit einem Hubraum von 1089 ccm und einer Leistung von 40 PS. Damit wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h erreicht. Angetrieben wurden die Skoda Fahrzeuge der damaligen Zeit mittels Frontmotor/Heckantrieb. 1964 wurde dann jedoch auf Heckmotoren umgestellt.
Ab 1957 begann die Erweiterung des 440. Es wurde ein Modell mit stärkeren Motor (45 PS), der Skoda 445, und eine Coupe- sowie Cabriovariante, der Skoda 450, gebaut. Der Hubraum entsprach beim 450 dem des Skoda 440, allerdings hatte er mit 50 PS eine deutlich stärkere Leistung zu verzeichnen.

Bis 1959 wurden die Modelle unter einer Nummer geführt, später bekamen sie dann jedoch Namen. So wurde der Skoda 440 zum Skoda Octavia, der 445 wurde in Octavia Super unbenannt und der 450 bekam den Namen Skoda Felicia.
Der umbenannte 440, Skoda Octavia, wurde von 1959 bis 1964 gebaut. Die größten Veränderungen waren hierbei die Ersetzung der Blattfedern der Vorderachse durch Schraubenfedern, sowie die Umgestaltung der Kühlermaske und des Instrumentenbretts. Optisch waren vor allem die größeren Rücklichter die auffälligste Umgestaltung. Das Modell wurde insgesamt 229.531 mal hergestellt.
Der Hubraum wurde vom Skoda 440 beibehalten. Vom Skoda Felicia übernahm man Kupplung sowie die Gelenkwelle. Die Leistung stieg 1961 dank höherer Kompression (angehoben auf 7,5) auf 42 PS.
Der Nachfolger des Skoda Octavias war der 1000 MB/ 1100 MB, der von 1964 bis 1968 in Produktion ging.

Skoda 100/ 110

September 23rd, 2008 by admin

Der tschechische Automobilhersteller Skoda gehört heute zum VW Konzern und wurde bereits 1925 gegründet, indem der Konzern Skoda den böhmischen Automobilhersteller Laurin und Klement aufkaufte. Nach Kriegsende 1945 wurde der Konzern zwar ausgegliedert, der Firmenname jedoch blieb erhalten. Produktionsstandort war Mlada Boleslav.
Anfangs wurden die Fahrzeuge konventionell mit Frontmotor/ Heckantrieb gefertigt. Ab 1964 wurde dann allerdings auf Heckmotoren umgestellt.

Skoda führte eine Reihe verschiedener Modelle, darunter auch Klein- bzw. Kompaktwagen wie den Skoda 100. Hierbei handelte es sich um eine 4-türige Limousine. Diese löste 1969 den Skoda 1000 MB ab und wurde bis 1976 produziert. Insgesamt wurden von diesem Modell 217.767 Fahrzeuge hergestellt.
Die selbsttragende, rahmenlose Karosserie entsprach optisch den damaligen Anforderungen. Der Motor war ein wassergekühlter Reihenvierzylinder Motor. Da dieser im Heck eingebaut war, fand man den Kofferraum vorne unter der Motorhaube bzw. hier der Kofferraumklappe.
Im selben Jahr wie der Skoda 100 wurde auch erstmalig der Skoda 110 hergestellt, welcher den 1100 MB ersetzte. Außerdem kamen noch der Skoda 110 LS und der Skoda 110 R, ein kompaktes Coupe Modell mit stärkerem Motor, hinzu. Alle Modelle des 110 wurden ebenfalls bis zum Jahr 1976 gefertigt.

Abgelöst wurden die Modelle 100 und 110 von der Skoda 105/ 120 Serie.
Bereits 1971 wurde der Skoda 120 S hergestellt. Hierbei handelte es sich um eine Limousine mit einem vergrößerten Motor, die in der Rallyeversion eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h erreichte. Daneben gab es ab 1975 noch den Skoda 130 RS, dessen zweitürige Coupekarosserie aus Aluminium und Kunstoff gefertigt war. Es handelte sich ebenfalls um ein Rallyefahrzeug mit der gleichen Höchstgeschwindigkeit wie beim 120 S.
Die Serie 105/ 120 wurde bis zum Ende der DDR (1990) noch hergestellt.

Moskvich

September 23rd, 2008 by admin

Die russische Automarke Moskvich wurde erstmalig 1947 produziert. Der Name bedeutete „Sohn der Stadt Moskau“.
Abgeleitet wurde der Moskvich vom Opel Kadett mit dem Ziel, ein Automobil herzustellen, welches für den russischen und den internationalen Markt geeignet war.
Das erste Modell war der Moskvich 400, gefolgt vom Moskvich 401 und 402, welche jedoch nur auf dem russichen Automarkt erhältlich waren. Erst 1963 begannen mit den beiden ähnlichen Modellen 403 und 407 die Exporte ins Ausland, überwiegend in die DDR. Mitte der 60er Jahre erfolgte dann mit dem Moskvich 408 eine äußerliche Modernisierung. Neu an diesem Modell waren unter anderem die Viergang- Schaltung und die 15 Zoll Räder. Die auffälligsten Veränderungen waren aber die vergrößerten Fensterflächen, sowie Front- und Heckscheiben. Die größte technische Weiterentwicklung erreichte man mit dem Typ 412, der über einen 1,5 Liter ohc Leichtmetallmotor und eine Knüppelschaltung verfügte. 1975 folgte dazu noch die verbesserte Bremsanlage und eine modernere Karosserie. Dieses Modell wurde dann in Typ 2140 umbenannt.
In der DDR war der Moskvich nicht nur wegen seiner Preisgünstigkeit, der Preis lag noch unterhalb dem des Wartburgs, so beliebt. Besonders als Fahrschul-, Taxi- oder Dienstfahrzeug konnte er sich durchsetzen und war besonders Mitte der 70er Jahre für Privatleute sehr attraktiv, da er über einen 1500 ccm Motor und 75 PS Leistung verfügte. Nur der Wolga besaß zu diesem Zeitpunkt einen größeren Motor, hatte aber auch einen deutlich höheren Kraftstoffverbrauch. Trotz seiner Beliebtheit wurde der Moskvich ab dem Jahr 1979 von der Sowjetunion nicht mehr in die DDR eingeführt.
Um auch den Westmarkt zu bedienen wurde zu Beginn der 80er Jahre eine Luxusvariante des Typs 2140 eingeführt, der Typ 1500 SL. Allerdings war der Moskvich bereits technisch veraltet und so wechselten viele Verbraucher zum Lada, da dieser weitaus besser ausgestattet war. Außerhalb Europas war der Moskvich vor allem im Irak, in der Mongolei, in afrikanischen Staaten und auf Kuba zu finden.

Im Jahr 2006 wurde dem Moskvich dann vom russichen Gericht die endgültige Pleite, mit einem Schuldenberg von rund 700 Millionen Euro, erklärt. Bis dahin wurden insgesamt über vier Millionen Fahrzeuge hergestellt.

Dacia

September 10th, 2008 by admin

Dacia ist ein bekannter Automobilhersteller aus Rumänien (früherer Name UAP), der heute mit zu Renault gehört. Des Weiteren ist es aber auch der Markenname der Fahrzeuge, die dort hergestellt wurden. Der Ursprung des Namens liegt in der Vergangenheit Rumäniens als römische Provinz Dakien.

Bereits 1952 wurde das Werk gebaut, diente zu diesem Zeitpunkt jedoch nur als Zulieferbetreib für das LKW-Werk in Brasov. 1967 wurde es dann mit Hilfe von Renault modernisiert und zu einem Automobilwerk umgebaut. Im August 1968 lief dann das erste Dacia Modell, der Dacia 1100, vom Produktionsband. Dieser war ein Lizenzbau des französischen Renaults 8.
Seit dem Jahr 1969 wurde hauptsächlich der Dacia 1300 gebaut, welcher als „Volkswagen“ Rumäniens galt und ein Lizenzbau des Renault 12 war. Bis zur Produktionseinstellung im Jahr 2004 wurden vom Dacia 1300 insgesamt 1.959.730 Exemplare hergestellt.
1978 wurde der Lizenzvertrag mit Renault beendet, die nachfolgenden Modelle basierten aber alle auf dem Renault 12.
Ab 1986 begann die Herstellung des Dacia 500, der unter der Bevölkerung auch Schwalbe genannt wurde.
Nach dem Ende der DDR und der Öffnung der Grenzen kamen viele billige Gebrauchtwagen nicht nur nach Deutschland, sondern in nahezu alle osteuropäischen Länder. Dies hatte zur Folge, dass die Absatzzahlen des Dacias stark sanken. So begann das Automobilwerk sich nach einem neuen Technologiepartner umzusehen, um dem Wettbewerbsdruck stand zu halten. Es begann die Zusammenarbeit mit Peugeot, aus welcher 1995 der Dacia Nova entstand. Dieser war abgeleitet aus dem Peugeot 309 und verwendete trotz technischer Verbesserungen immer noch den alten OHV-Motor.

Dacia

Ende der 1990er Jahre erwarb Renault wieder alle Anteile, stellte die Produktion um und führte neue Motoren, wie den OHC Motor und den Diesel Motor, ein.
Von 1975 bis 2006 hab es noch eine Pickup Version, die auf dem Dacia 1300 basierte. Dieses Modell war jedoch in Westeuropa kaum verbreitet. In dem gesamten Produktionszeitraum wurden lediglich 320.000 Exemplare hergestellt. Abgelöst wurde der Pickup vom wirtschaftlich effektiveren Dacia Logan.
Heute ist Dacia ein vollständiges Tochterunternehmen von Renault. Hergestellt werden nur noch der Dacia Logan, der Dacia Sandero sowie Nutzfahrzeuge mit offener Ladefläche.

Saporoschez (Saporosh)

September 10th, 2008 by admin

Der ZAZ Saporoschez wurde in den Jahren zwischen 1960 und 1994 in der Ukraine gebaut. ZAZ ist der Name des Autoherstellers. Insgesamt gab es vier Modelle, die weiterentwickelt und dann durch das jeweils nächste abgelöst wurden. In den Benelux Ländern wurde er unter der Bezeichnung Jalta geführt und in Österreich unter dem Namen Eliette. Zeitweise wurde er auch in Belgien gebaut (als Jalte 1000).

Saporosh

Der erste Saporoschez war der ZAZ-965. Gebaut wurde er von 1960 bis 1969. Dabei gab es von 1960 bis 1963 ein Grundmodell, welches durch den verbesserten ZAZ-965A abgelöst wurde. Dieser wurde dann zwischen 1962 und 1969 gebaut. Der Unterschied in zwischen beiden Modellen bestand in den verbesserten Lufteinlässen. Die selbsttragende Karosserie des 965 ähnelte sehr dem damals ergolgreichen FIAT 600. Der luftgekühlte eMZ-965-OHV-V4-Motor mit 887 ccm Hubraum war im Heck eingebaut. Er war größtenteils aus Aluminium gefertigt und leistete gut 26 PS, damit kam er auf eine Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h. Mit einem Gewicht von 650kg verbrauchte er ca. 5,5 Liter auf 100 km.
Das Nachfolgemodell war der ZAZ-966, welcher zwischen 1967 und 1974 gefertigt wurde. Technik und Motor wurden vom ZAZ-965 weites gehend übernommen und nur geringfügig angepasst. Die Karosserie hingegen wurde verändert und ähnelte nun dem NSU Prinz 4. Ab 1968 wurde eine weitere Variante, mit einem 956 ccm Reihenmotor, der 44 PS leistete, auf den Markt gebracht. Der ZAZ-968 war das dritte Modell und wurde von 1972 bis 1980 hergestellt. Die größte Veränderung war der neue Motor, der MeMZ-968. Hierbei handelte es sich um einen V4 Motor, der einen Hubraum von 1196 ccm verzeichnete und damit auf eine Leistung von 45 PS kam.
Nach einer erneuten Modernisierung entstand der ZAZ-968M, der noch bis 1994 gebaut wurde.
Der ZAZ Tavira, eine Kombilimousine die ab 1987 gebaut wurde, löste den ZAZ 968 schließlich ab. Das Fahrzeug hatte einen Vorderradantrieb sowie einen wassergekühlten Frontantrieb.

Trabant 601

September 8th, 2008 by admin

Im Jahr 1964 wurde der Trabant 500 designtechnisch überarbeitet und somit entstand der neue Trabant 601. Für den Trabant 601 wurden viele Baugruppen des P 60 übernommen, so beispielsweise das Fahrwerk, Motor, Getriebe, Kastengerippe und vordere Kotflügel. Eine Reihe neuer Duroplastformteile gaben dem Trabant 601 aber ein völlig neus, trapezförmiges Aussehen.
Vor allem beim Volk war dieses neue Design durch seine geraden Linien und angedeuteten Flossen am Heck sehr beliebt, denn es wirkte zur damaligen Zeit frisch und modern. Das Fahrzeug wuchs in der Länge um 18cm, wog aber trotzdem 5 kg weniger. Somit hatte er ein Leergewicht von 620-660 kg. In den Jahren von 1964 bis 1990 wurden insgesamt 2.821.381 Exemplare im Zwickauer Werk hergestellt.

Trabant 601

Der Zweitaktmotor, mit dem der Trabant angetrieben wurde veraltete derweil mehr und mehr. Bereits das (sozialistische) Ausland setzte auf den leiseren und besseren Viertaktmotor. Sachsenring entwickelte von 1964 bis 1967 eine halbautomatische, elektrohydraulische Kupplung sowie einen verbesserten Motor mit 19,1 kW (26 PS) für den Trabant 601. Im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten wurde das Fahrzeug trotzdem stetig weiterentwickelt. Beispielsweise wurde 1977 eine elektrische Scheibenwischanlage entwickelt und eingeführt.Bis 1988 wurden insgesamt 1988 Weiterentwicklungen notiert. Dazu gehören unter anderem eine Zweikreisbremsanlage von 1980, ein neues, aus Hartschaumstoff gefertigtes, Lenkrad (1982), die Umstellung auf 12 V Bordspannung und ein H4-Scheinwerfer sowie der Einbau einer elektronischen Zündanlage.
Der Trabant 601 war in den Varianten Limousine, Kombi und auch Kübel erhältlich. Der Kübel war eigens für die NVA und Forstbetriebe konzipiert wurden, da es sich hierbei um eine offene Variante des Trabant 601 handelte.Ab 1978 sollte diese Variante auch unter dem Namen Tramp für die Bevölkerung erhältlich sein, soweit kam es jedoch nie. Der für 1968 geplante Nachfolger wurde nicht entwickelt, da die wirtschaftliche Umsetzung mit den gegebenen Mitteln zu schwierig und politisch auch nicht gewollt war.

Lada

September 8th, 2008 by admin

Lada ist der Markenname einer Modellreihe, die in Russland von der AetoWAS hergestellt wird. Das Werk gehört zu den Wolga-Automobil-Werken und ist der größte Hersteller von Personenkraftwagen in Russland. 1966 wurde das Unternehmen gegründet. Zur technischen Unterstützung arbeitete man mit dem italienischen Unternehmen Fiat zusammen.1967 begann dann die Produktion der ersten Exemplare.
Der Name Lada wurde jedoch nur im Ausland verwendet, in Russland liefen die Modelle unter dem Namen Schiguli.
In Deutschland wurden die Fahrzeuge eher im Osten des Landes und weniger im Westen bekannt. Die Marke stand für einfache Technik, geringen Komfort und niedrige Neuwagenpreise. Um die Absatzzahlen in Deutschland zu steigern wurden die Fahrzeuge vom deutschen Importeur noch kräftig aufgebessert.

Lada

Vom Fiat 124 wurden die Nachfolgemodelle abgeleitet. Sie wurden meist innen und außen modifiziert und mit hubraumvergößerten Motoren ausgestattet. Zudem wurden sie den russischen Bedingungen angepasst, indem die Karosserie vergrößert wurde und eine stärkere Heizung eingebaut wurde.
Die ersten Modelle mit dem Namen Lada waren der 2102 und der 21011. Darauf folgten der Kombi 2102 und das Spitzenmodell 2106.
Die Modelle 2104 und 2105 wurden in Deutschland auch als Lada Nova vertrieben. Heute handelt es sich bei diesen Ausführungen um historische Modelle.

Auch heute werden noch Fahrzeuge der Marke Lada hergestellt. Die aktuellsten Mittelklasse Modelle sind der Lada 110 mit Stufenheck, sowie der Kombiwagen Lada 111 und der Lada 112 mit Fließheck. Die einfache Ausstattung der Fahrzeuge macht sie auf dem deutschen Markt zu den günstigsten ihrer Klasse.
Für die Zukunft ist eine Veränderung des Designs geplant. Dafür zeigte Lada im Autosalon in Genf 2007 die Studie Lada C. Diverse neue Modelle wurden seitdem auf Messen und Ausstellungen vorgestellt. Die neueste Version ist der Lada 2172 mit Fließheck, diese soll 2009 zu einem Preis von unter 10.000 Euro erhältlich sein.

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