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Skoda Octavia Kombi

September 24th, 2008 by admin

Der tschechische Automobilhersteller Skoda, der heute zu VW gehört, fertigte seit 1925 eine Reihe unterschiedlicher Fahrzeugtypen. Darunter auch eine Kleinwagenreihe, dessen Produktion in den 50er Jahren mit dem Skoda 440 begann. Eine Erweiterung dieses Modells war der Skoda 445, der über einen stärkeren Motor verfügte und 1959 in Skoda Octavia Super umbenannt wurde.
Dies war das Vorgängermodell des Skoda Octavia Kombis, der zwischen 1961 und 1971 gebaut wurde. Hergestellt wurde der Kombi in drei Generationen:

– der Typ 993C wurde nur 1961 hergestellt
– der Typ 703C wurde zwischen 1961 und 1969 gefertigt
– der Typ 704 war in den Jahren 1969 bis 1971 in Produktion.

Bis 1964 wurden die Fahrzeuge noch mit Frontmotor/ Heckantrieb angetrieben, erst 1964 stellte Skoda auf Heckmotoren um. Es handelte sich um einen 4 Zylinder Motor.
Der Octavia Kombi unterschied sich kaum von seinem Vorgänger. Der Hubraum war mit 1221 ccm genauso groß, wie beim Vorgängermodell. Die Leistung jedoch war mit 51 PS größer, wenn auch nur gering. Auch die Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h entsprach in etwa der des Octavia Supers. Auch die Größe der beiden Fahrzeuge war identisch.
Im Jahr 1971 wurde dann die Produktion des Octavia Kombis eingestellt, erst 1983 gab es ein vergleichbares Modell, die Serie Rapid 130/ 135/ 136. Der Name Octavia tauchte erst 1996 wieder in den Produktionsbetrieben auf. Hierbei handelte es sich nun allerdings um ein Modell der unteren Mittelklasse mit den Varianten Octavia I und Octavia II. Der frühere Octavia wird seit dem Jahr 2000 vom Modell Skoda Fabia ersetzt. Dieser ist ebenfalls in zwei Varianten erhältlich.

Skoda 440 (Skoda Octavia)

September 24th, 2008 by admin

Im Jahr 1925 kaufte der Konzern Skoda den böhmischen Automobilhersteller Laurin und Klement und setzte damit den Grundstein für das neue Unternehmen. Nach Kriegsende 1945 wurde der Konzern zwar ausgegliedert, der Firmenname jedoch blieb erhalten. Produktionsstandort war im tschechischen Mlada Boleslav.
Im Jahr 1955 begann die Produktion des Skoda 440, der auch unter dem Namen Spartak bekannt wurde. Beim 440 handelte es sich um einen Kleinwagen, dessen Vorgänger der 1101/ 1102 Tudor war. Dieser wurde zwischen 1946 und 1952 gebaut.
Der 440 war eine zweitürige Limousine, mit einem Hubraum von 1089 ccm und einer Leistung von 40 PS. Damit wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h erreicht. Angetrieben wurden die Skoda Fahrzeuge der damaligen Zeit mittels Frontmotor/Heckantrieb. 1964 wurde dann jedoch auf Heckmotoren umgestellt.
Ab 1957 begann die Erweiterung des 440. Es wurde ein Modell mit stärkeren Motor (45 PS), der Skoda 445, und eine Coupe- sowie Cabriovariante, der Skoda 450, gebaut. Der Hubraum entsprach beim 450 dem des Skoda 440, allerdings hatte er mit 50 PS eine deutlich stärkere Leistung zu verzeichnen.

Bis 1959 wurden die Modelle unter einer Nummer geführt, später bekamen sie dann jedoch Namen. So wurde der Skoda 440 zum Skoda Octavia, der 445 wurde in Octavia Super unbenannt und der 450 bekam den Namen Skoda Felicia.
Der umbenannte 440, Skoda Octavia, wurde von 1959 bis 1964 gebaut. Die größten Veränderungen waren hierbei die Ersetzung der Blattfedern der Vorderachse durch Schraubenfedern, sowie die Umgestaltung der Kühlermaske und des Instrumentenbretts. Optisch waren vor allem die größeren Rücklichter die auffälligste Umgestaltung. Das Modell wurde insgesamt 229.531 mal hergestellt.
Der Hubraum wurde vom Skoda 440 beibehalten. Vom Skoda Felicia übernahm man Kupplung sowie die Gelenkwelle. Die Leistung stieg 1961 dank höherer Kompression (angehoben auf 7,5) auf 42 PS.
Der Nachfolger des Skoda Octavias war der 1000 MB/ 1100 MB, der von 1964 bis 1968 in Produktion ging.

Skoda 100/ 110

September 23rd, 2008 by admin

Der tschechische Automobilhersteller Skoda gehört heute zum VW Konzern und wurde bereits 1925 gegründet, indem der Konzern Skoda den böhmischen Automobilhersteller Laurin und Klement aufkaufte. Nach Kriegsende 1945 wurde der Konzern zwar ausgegliedert, der Firmenname jedoch blieb erhalten. Produktionsstandort war Mlada Boleslav.
Anfangs wurden die Fahrzeuge konventionell mit Frontmotor/ Heckantrieb gefertigt. Ab 1964 wurde dann allerdings auf Heckmotoren umgestellt.

Skoda führte eine Reihe verschiedener Modelle, darunter auch Klein- bzw. Kompaktwagen wie den Skoda 100. Hierbei handelte es sich um eine 4-türige Limousine. Diese löste 1969 den Skoda 1000 MB ab und wurde bis 1976 produziert. Insgesamt wurden von diesem Modell 217.767 Fahrzeuge hergestellt.
Die selbsttragende, rahmenlose Karosserie entsprach optisch den damaligen Anforderungen. Der Motor war ein wassergekühlter Reihenvierzylinder Motor. Da dieser im Heck eingebaut war, fand man den Kofferraum vorne unter der Motorhaube bzw. hier der Kofferraumklappe.
Im selben Jahr wie der Skoda 100 wurde auch erstmalig der Skoda 110 hergestellt, welcher den 1100 MB ersetzte. Außerdem kamen noch der Skoda 110 LS und der Skoda 110 R, ein kompaktes Coupe Modell mit stärkerem Motor, hinzu. Alle Modelle des 110 wurden ebenfalls bis zum Jahr 1976 gefertigt.

Abgelöst wurden die Modelle 100 und 110 von der Skoda 105/ 120 Serie.
Bereits 1971 wurde der Skoda 120 S hergestellt. Hierbei handelte es sich um eine Limousine mit einem vergrößerten Motor, die in der Rallyeversion eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h erreichte. Daneben gab es ab 1975 noch den Skoda 130 RS, dessen zweitürige Coupekarosserie aus Aluminium und Kunstoff gefertigt war. Es handelte sich ebenfalls um ein Rallyefahrzeug mit der gleichen Höchstgeschwindigkeit wie beim 120 S.
Die Serie 105/ 120 wurde bis zum Ende der DDR (1990) noch hergestellt.

Tatra

September 3rd, 2008 by admin

Der Tatra kommt ursprünglich aus Tschechien und ist eine der ältesten Automarken der Welt. Benannt wurde er nach dem gleichnamigem Gebirge in der ehemaligen Tschechoslowakei. Seit 1920 tragen auch die Fahrzeuge dieses Namen, vorher waren sie unter der Bezeichnung Nesseldorf bzw. Nesseldorfer Wagenbau (NW). In diesem Jahr wurde auch der erste PKW von Hans Ledwinka entwickelt. Es folgte eine ganze Reihe der Baulinie mit Vierzylindern. Bis zum zweiten Weltkrieg wurden die PKW`s stetig weiterentwickelt und neue Ideen wurden versucht umzusetzen.
Danach wollte die sozialistische Regierung die Marke Tatra auf die Produktion von LKW`s beschränken. Die 1947 eingeführte kleinere Variante des Typs 87 mit 2 Liter Vierzylinder wurde daraufhin in das Skoda Werk in Mlada Boleslov verlegt. Als die Herstellung eigener Fahrzeuge notwendig wurde, fiel dieses Vorhaben jedoch wieder ins Wasser. Anschließend wurden die Modelle 603 und der Typ 613 in handwerklicher Weise gebaut.

Tatra,

Der dreiachsige Typ 111 war weltbekannt und seine Weiterentwicklung war der Typ 141, eine schwere Zugmaschine, die in der Slowakei hergestellt wurde. 1961 wurde der Typ 111 durch den Hauber-Typ 138 abgelöst. Seit Beginn der 60er Jahren wurden nur noch 10-Tonner produziert.
1971 wurde nach einem Entscheid des Ministeriums die Nutzlast der LKW`s auf 12 Tonnen erhöht und der Typ 138 wurde durch den Typ 148 ersetzt.
Ein weiteres besonderes Modell war der Fronktlenker Typ 813 (Nachfolger des Typ 141), der 1967 vorgestellt wurde. Er gilt als einer der geländegängigsten LKW`s und verfügt über eine Einzelradaufhängung mit extremen Federwegen.
Der Nachfolger, der Typ 815, wurde in hohen Stückzahlen und in verschiedenen Ausführungen produziert.

1996 versuchte Tatra erneut wieder im PKW Geschäft mitzumischen und brachte dazu den Typ 700 auf den Markt. Die Produktion wurde jedoch schon nach zwei Jahren eingestellt.
Heute hat sich die Produktion auf LKW`s beschränkt. Das neueste Modell ist der TERRNo.1