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Skoda 100/ 110

September 23rd, 2008 by admin

Der tschechische Automobilhersteller Skoda gehört heute zum VW Konzern und wurde bereits 1925 gegründet, indem der Konzern Skoda den böhmischen Automobilhersteller Laurin und Klement aufkaufte. Nach Kriegsende 1945 wurde der Konzern zwar ausgegliedert, der Firmenname jedoch blieb erhalten. Produktionsstandort war Mlada Boleslav.
Anfangs wurden die Fahrzeuge konventionell mit Frontmotor/ Heckantrieb gefertigt. Ab 1964 wurde dann allerdings auf Heckmotoren umgestellt.

Skoda führte eine Reihe verschiedener Modelle, darunter auch Klein- bzw. Kompaktwagen wie den Skoda 100. Hierbei handelte es sich um eine 4-türige Limousine. Diese löste 1969 den Skoda 1000 MB ab und wurde bis 1976 produziert. Insgesamt wurden von diesem Modell 217.767 Fahrzeuge hergestellt.
Die selbsttragende, rahmenlose Karosserie entsprach optisch den damaligen Anforderungen. Der Motor war ein wassergekühlter Reihenvierzylinder Motor. Da dieser im Heck eingebaut war, fand man den Kofferraum vorne unter der Motorhaube bzw. hier der Kofferraumklappe.
Im selben Jahr wie der Skoda 100 wurde auch erstmalig der Skoda 110 hergestellt, welcher den 1100 MB ersetzte. Außerdem kamen noch der Skoda 110 LS und der Skoda 110 R, ein kompaktes Coupe Modell mit stärkerem Motor, hinzu. Alle Modelle des 110 wurden ebenfalls bis zum Jahr 1976 gefertigt.

Abgelöst wurden die Modelle 100 und 110 von der Skoda 105/ 120 Serie.
Bereits 1971 wurde der Skoda 120 S hergestellt. Hierbei handelte es sich um eine Limousine mit einem vergrößerten Motor, die in der Rallyeversion eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h erreichte. Daneben gab es ab 1975 noch den Skoda 130 RS, dessen zweitürige Coupekarosserie aus Aluminium und Kunstoff gefertigt war. Es handelte sich ebenfalls um ein Rallyefahrzeug mit der gleichen Höchstgeschwindigkeit wie beim 120 S.
Die Serie 105/ 120 wurde bis zum Ende der DDR (1990) noch hergestellt.

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